Wirkstoff Retinol: Wir machen den Detailcheck!

Retinol

Retinol gilt als Wunderwaffe gegen Falten. Doch was ist dran an dieser Aussage und was ist Retinol eigentlich? Dem und vielem mehr gehen wir heute in unserem Detailcheck auf den Grund!

Check # 1: Was genau ist Retinol?

Retinol ist ein fettlösliches Vitamin. Genauer gesagt, handelt es sich dabei um Vitamin A. Da unser Körper Vitamin A nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden – entweder direkt aus tierischen Quellen, wie Fisch oder Leber, oder als Provitamin A aus pflanzlichen Lebensmitteln, wie beispielsweise aus Karotten oder Spinat. Im Körper wird es dann in Retinol umgewandelt. Hier ist es entscheidend an der Sehleistung und am Aufbau der Haut beteiligt.

Check # 2: Woher kommt Retinol?

Ein Blick in die Vergangenheit: Im Jahr 1913 entdeckten die Biochemiker Elmer McCollum und Marguerite Davis die Existenz von Vitamin A, also Retinol. Allerdings gelang erst 20 Jahre später die erste Reindarstellung aus Lebertran. Der Chemiker Georg Wittig legte letztlich mit seiner Wittig-Reaktion den Grundstein für die großtechnische Herstellung von Vitamin A, das durch weitere Schritte in Retinol umgewandelt werden kann.

Retinol kommt in verschiedenen Formen zum Einsatz: als Retinol-Vorstufen, als reines Retinol und als Tretinoin (aktive Retinsäure). Während die ersten beiden unter anderem in der Kosmetik Anwendung finden, wird die letzte und stärkste Stufe nur in verschreibungspflichtigen Arzneisalben, beispielsweise gegen Akne, eingesetzt.

Check # 3: Wofür braucht unsere Haut Retinol?

Die UV-Strahlung und der natürliche Alterungsprozess entziehen der Haut kostbares Vitamin A. Das Problem ist, dass sie nicht genug nachbilden kann. Folglich verliert sie an Spannkraft, wird dünner und Falten zeigen sich.

Diesen Prozess können retinolhaltige Cremes deutlich verlangsamen. Denn Vitamin A fördert die Bildung der obersten Hautzellen und unterstützt die Regeneration. Das Hautbild wird verbessert, glatter und ebenmäßiger. Da Retinol außerdem die Produktion von gesunden Hautzellen anregt und Zellfunktionen reguliert, zeigt es auch bei Akne eine hohe Wirkung.

Zusätzlich zur Zellerneuerung regt Retinol die Kollagenproduktion an. Ein gesundes Kollagengerüst sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig und flexibel bleibt. Bei regelmäßiger Anwendung kann Retinol sogar bereits vorhandene Falten reduzieren und schlaffe Haut von innen aufpolstern.

Check # 4: Wofür wird Retinol eingesetzt?

Die positive Wirkung von Retinol auf die Haut wurde bereits in mehreren Studien nachgewiesen. Als Anti-Aging Wirkstoff ist es aus der Kosmetik nicht mehr wegzudenken. Aber Retinol kann noch mehr, denn es:

  • fördert die Hauterneuerung
  • verfeinert das Hautbild
  • regt die Kollagensynthese in tiefen Hautschichten an
  • lindert Akne
  • reduziert Pigmentflecken

Check # 5: Wie wird Retinol richtig angewendet?

Ganz wichtig bei Retinol: Jede Haut ist anders, deswegen sollte man sich vorsichtig herantasten, bis man seine individuelle „Retinol-Schwelle” entdeckt hat! Denn zu viel kann anfangs auch zu Hautreizungen führen. Wir empfehlen deshalb, zunächst mit ein bis drei Anwendungen pro Woche zu starten und dabei die Augenpartie unbedingt auszusparen, da sie besonders empfindlich ist.

Ideal ist es, die Retinol Creme abends aufzutragen, um die Haut bei ihren Reparaturprozessen in der Nacht zu unterstützen. Für diese Tageszeit spricht auch, dass die Haut durch die Verwendung von Retinol lichtempfindlicher werden kann. Aus diesem Grund empfehlen wir tagsüber eine Sonnencreme oder eine Tagescreme mit LSF zu verwenden. Wir haben deshalb unsere PERSH Vitamin E Tagescreme LSF 30 auf die PERSH Retinol Creme abgestimmt und gemeinsam sind sie ein echtes Pflege-Dreamteam.

Außerdem wichtig zu wissen: Retinol kann bei direkter Sonneneinstrahlung seine Wirksamkeit verlieren. In unseren lichtdichten Spendern kann dies zum Glück aber nicht passieren. Cremetiegel dagegen sollten immer gut verschlossen im Schrank aufbewahrt werden.

Check # 6: Ab welchem Alter ist Retinol empfehlenswert?

Dies hängt natürlich in erster Linie vom Zustand der Haut ab. Hinzu kommen Umwelteinflüsse und individuelle Lebensumstände. Generell gilt eine Empfehlung ab einem Alter von 25 Jahren. Denn ab diesem Zeitpunkt verliert die Haut an Spannkraft. Bei Retinol gilt ganz klar die Devise: Rechtzeitig beginnen und vorbeugen! Also worauf wartest du noch?

Willst du unsere Retinol-Creme selbst ausprobieren? Dann sieh dich bei uns im Shop um oder melde dich bei Fragen. Wir helfen dir gerne!


1 Kommentar


  • Susanne Gipp

    Ich kann den Blog über das Retinol genauso unterschreiben 😊 denn ich benutze es seit 🤔…. knapp einem Jahr und muss sagen das die Retinol-Gesichtspflege von euch meine, jetzt, tägliche Abendpflege ist.
    Meine Haut ist „ebener“ und „weicher“ geworden…. wenn man das so ausdrücken kann. Ich bin 57 Jahre jung und ich sehe lange nicht mehr so „müde“ im Gesicht aus.
    Perfekt für mich 👌


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